Hasselt

Die Hansestadt Hasselt wurde auf einer Flussdüne erbaut, an der Zwarte Water und die Overijsselse Vecht zusammenfließen. Daher überrascht es nicht, dass sich Hasselt zu einem betriebsamen Handelspunkt entwickelte und dem Hanseverbund beitrat. Besonders im 14. Und 15. Jahrhundert blühte die Wirtschaft: Schiffsbau, Tuchweberei und später auch die Kalkindustrie waren die polarisierenden Wirtschaftszweige. Die Kalköfen an der Buitengracht sind eine Sehenswürdigkeit, die man bei einem Besuch nicht verpassen sollte. Um 1500 entstand dort eine Muschelkalkbrennerei, deren letzter Ofen 1990 erlosch und somit das Ende dieses Betriebszweiges markierte. Heute kann das restaurierte industrielle Erbe besichtigt werden.

Heutige Spuren der Vergangenheit

Doch die Kalköfen sind nicht das einzige Überbleibsel der Vergangenheit von Hasselt: Das denkmalgeschützte Zentrum ist eigentlich ein einziges, prächtig erhaltenes Denkmal mit schönen Brücken, stilvollen Grachtenbauten und historischen Giebeln. Auch das einstige Rathaus auf dem Markt ist sehr sehenswert: das spätgotische Gebäude aus dem 15./16. Jahrhundert wurde 1998 einer umfangreichen Restauration unterzogen. Am Markt befindet sich auch die Große St. Stephanuskirche, die für ihre prächtige verzierte Rudolf Knol-Orgel berühmt ist.

Religiöses Erbgut

Der Glaube prägt die Stadt seit vielen Jahrhunderten: Hasselt ist einer der ältesten Wallfahrtsorte der Niederlande. Einmal im Jahr zogen zahlreiche Pilger zur ‚Heiligen Stätte‘, um den Ablass ihrer Sünden zu erlangen. Um die Entstehung ranken sich verschiedene Mythen, doch die älteste Überlieferung stammt von 1355: In einer Urkunde legte der damalige Bischof den zweiten Sonntag nach Pfingsten als Datum fest. Noch heute findet an diesem Tag eine Prozession statt. Besucher können außerdem das ganze Jahr über an einer Rundführung teilnehmen, bei der das religiöse Erbgut von Hasselt gezeigt wird.

Religiöses Erbgut

Der Glaube prägt die Stadt seit vielen Jahrhunderten: Hasselt ist einer der ältesten Wallfahrtsorte der Niederlande. Einmal im Jahr zogen zahlreiche Pilger zur ‚Heiligen Stätte‘, um den Ablass ihrer Sünden zu erlangen. Um die Entstehung ranken sich verschiedene Mythen, doch die älteste Überlieferung stammt von 1355: In einer Urkunde legte der damalige Bischof den zweiten Sonntag nach Pfingsten als Datum fest. Noch heute findet an diesem Tag eine Prozession statt. Besucher können außerdem das ganze Jahr über an einer Rundführung teilnehmen, bei der das religiöse Erbgut von Hasselt gezeigt wird.

Hasselt und New York?

Scheinbar besteht eine interessante Verbindung zwischen dem kleinen Hasselt und der Weltstadt New York! Ein gewisser Kiliaen van Rensselaer, aus Hasselt stammend, scheint am Anfang der Entwicklung New Yorks gestanden zu haben. Das jedenfalls wurde unlängst in einer geschichtlichen Untersuchung festgestellt. Wie groß doch auch ein kleines Städtchen dank seines Unternehmergeistes sein kann!